
BER in den Spreewald im Überblick
Der Spreewald, ein UNESCO-Biosphärenreservat südöstlich von Berlin, ist eine Landschaft aus Hunderten kleiner Wasserläufe, auf denen flache Kähne bis heute als Transportmittel dienen. Bekannt ist er für seine Gurken und die sorbisch-wendische Kultur der Region.
Wie lange braucht das Taxi nach Lübben, Lübbenau und Burg?
- Lübben (Spreewald) – A13 bis zur Ausfahrt Lübben, etwa 70 bis 80 Kilometer, 50 bis 60 Minuten.
- Lübbenau – etwas weiter südlich an der A13, rund 90 Kilometer, ungefähr eine Stunde.
- Burg (Spreewald) – über A13 und A15, die letzten Kilometer auf Landstraßen, etwa 110 Kilometer und 75 bis 90 Minuten.
An Sommerwochenenden mit Ausflüglern aus Berlin zieht sich das letzte Stück in die Orte, besonders rund um die Häfen in Lübbenau.
Regionalzug oder Taxi in den Spreewald?
Nach Lübbenau fährt inzwischen ein Regionalzug direkt vom Flughafen, etwa 50 Minuten lang, und Lübben liegt an derselben Strecke. Wohnen Sie nahe am Bahnhof, ist der Zug eine vernünftige Wahl. Burg hat jedoch keinen Bahnhof, und viele Pensionen liegen außerhalb der Ortskerne an den Fließen. Mit Koffern, Fahrrädern oder Kindern wird der Weg vom Bahnhof zur Unterkunft zur zweiten Reise. Mit dem Taxi entfällt sie.
Lübben: Schlossinsel und Hafen
Lübben ist das Tor zum Unterspreewald und ein guter Ausgangspunkt für Radfahrer und Paddler. Hotels und Ferienwohnungen liegen rund um die Schlossinsel und den Hafen, an dem die Kähne ablegen. In den engen Straßen der Innenstadt hält das Auto manchmal ein paar Meter vor der Tür; sagen Sie Ihrem Fahrer, wenn Sie direkt auf der Schlossinsel wohnen.
Lübbenau und Lehde: Kähne und Gurken
Lübbenau ist der lebhafteste Ort im Spreewald, mit großem Kahnhafen, Schlosspark und Läden voller Spreewaldgurken. Das Lagunendorf Lehde mit seinem Freilandmuseum liegt gleich vor der Stadt und wird meist per Kahn oder zu Fuß besucht. Manche Pensionen dort erreichen Sie auf dem letzten Stück nur zu Fuß oder mit dem Kahn. Fragen Sie Ihre Gastgeber vorab, wo ein Auto halten kann, und vermerken Sie das bei der Buchung.
Burg: ein Dorf, verstreut über die Wiesen
Burg ist eine Streusiedlung: Häuser, Höfe und Ferienhäuser verteilen sich über eine weite Wiesen- und Fließlandschaft, verbunden durch schmale Wege und kleine Brücken. Navigationssysteme tun sich mit den Adressen mitunter schwer. Nennen Sie den Namen der Pension, die Straße und wenn möglich einen Orientierungspunkt wie den Bismarckturm oder die Therme. Die Ortsschilder sind zweisprachig, Deutsch und Niedersorbisch, ein Zeichen der wendischen Tradition der Region.
Späte Ankunft: Abende auf dem Land
Wer abends am BER landet, erreicht den Spreewald im Dunkeln, wenn die Wege zwischen den Dörfern unbeleuchtet sind und viele Pensionen ihre Rezeption schon geschlossen haben. Fragen Sie Ihre Gastgeber nach einer Schlüsselbox oder einem späten Check-in und notieren Sie Code oder Anweisungen schon am Flughafen, statt sich auf den Mobilfunkempfang in den Wiesen zu verlassen. Gaststätten in kleinen Orten schließen oft früh, ein Imbiss aus dem Terminal ist daher keine schlechte Idee. Ist das Haus schwer zu finden, bitten Sie Ihren Fahrer, kurz mit eingeschaltetem Licht zu warten, bis Sie die richtige Tür gefunden haben.
Tipps für Ihre Spreewald-Reise
- Verbinden Sie die Anreise mit einem Abstecher zu Tropical Islands, das am Weg liegt.
- Kahnfahrten gibt es vor allem von Frühjahr bis Herbst; im Winter ist es still, manche Pensionen schließen.
- Fahrräder in Taschen oder ein Kinderwagen brauchen Platz: Wählen Sie einen Wagen für sechs Personen.
- Cottbus und Dresden liegen weiter südlich; siehe Übersicht der Fernfahrten.
