
Festival of Lights im Überblick
Beim Festival of Lights werden Berlins Wahrzeichen jeden Herbst zur Leinwand für Lichtkunst und Videomapping. Die meisten Lichtorte sind frei zugänglich, abends zieht das Festival viele Besucher nach Mitte.
Wann und wo die Lichter brennen
Das Festival of Lights dauert in der Regel etwa zehn Tage im Oktober. Die Projektionen leuchten jeden Abend von etwa 19 bis 23 Uhr. Typische Orte sind das Brandenburger Tor, der Bebelplatz mit Projektionen auf drei Seiten, der Berliner Dom an der Museumsinsel und die Installationen rund um den Potsdamer Platz. Zuletzt kamen Lichtshows mit Ticket im Olympiastadion dazu. Die vollständige Karte veröffentlicht das Festival jedes Jahr auf seiner Website.
Landung am späten Nachmittag: das passende Timing
Landen Sie zwischen etwa 15 und 17 Uhr, bleibt Zeit fürs Hotel, das Gepäck und den Weg Unter die Linden, bevor die Lichter angehen. Vom BER nach Mitte rechnen Sie mit 35–50 Minuten, werktags abends länger, wenn Berufsverkehr und Festivalbesucher zusammenkommen. Im Oktober sind zudem in mehreren Bundesländern Herbstferien, Ankunftshallen und Taxistand am Terminal sind dann voll. Ein vorbestellter Fahrer wartet mit Ihrer Flugnummer drinnen.
Welches Hotelviertel macht den Abend am einfachsten?
Die meisten beleuchteten Bauten liegen auf einer Achse vom Brandenburger Tor über Unter den Linden bis zum Dom und Alexanderplatz. Mit einem Hotel in Mitte laufen Sie die ganze Route und brauchen abends weder Auto noch Bahn. Eine Auswahl finden Sie unter Hotels in Mitte & am Gendarmenmarkt. Genauso gut geht es vom Potsdamer Platz aus, das Brandenburger Tor ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt.
Am Ziel: wo das Auto in der Festivalwoche hält
Am Bebelplatz, am Brandenburger Tor und am Dom stehen die Menschen dicht auf den Gehwegen, an manchen Abenden auch auf der Fahrbahn. Die Polizei sperrt dann einzelne Straßen kurzzeitig. Lassen Sie den Fahrer einen Block entfernt halten, etwa in einer Seitenstraße der Friedrichstraße, und gehen Sie von dort zu Fuß. Auch Reisebusse mit Gruppen nutzen die Gegend, direkt am Platz zu halten gelingt daher selten.
Ein paar Tipps für den Abend
- Nehmen Sie eine warme Jacke mit, Oktoberabende in Berlin sind oft kühl und feucht.
- Am vollsten ist es zwischen etwa 20 und 22 Uhr, vor allem am Wochenende.
- Shows im Dom oder im Olympiastadion können Tickets erfordern, prüfen Sie das vor der Reise.
- Liegt Ihr Hotel außerhalb, ist die U-Bahn an Festivalabenden schneller als das Auto.

Abreise nach dem Festival
Am letzten Festivalwochenende reisen viele Gäste ab. Buchen Sie die Fahrt vom Hotel zum Flughafen vorab über Berlin zum BER; der Preis für das Fahrzeug steht bei der Buchung fest, egal wie zäh der Morgenverkehr ist.
Wer abends noch zu entfernteren Lichtorten wie dem Olympiastadion möchte, nimmt am besten die S-Bahn oder ein Taxi vom nächsten Halteplatz; vom Brandenburger Tor sind es mit dem Auto etwa 20–30 Minuten.
