
BER nach Brandenburg an der Havel im Überblick
Brandenburg an der Havel ist das historische Herz der Mark Brandenburg und besteht aus Dominsel, Altstadt und Neustadt, die auf Inseln und Ufern der Havel zusammengewachsen sind. Backsteingotische Kirchen, Tortürme und die umliegenden Seen machen die Stadt zum beliebten Ziel für Tagesausflüge und Wassersport.
Wie lange braucht das Taxi vom BER nach Brandenburg an der Havel?
Der Wagen folgt dem südlichen Berliner Ring westwärts bis zum Dreieck Werder, fährt auf der A2 bis zur Ausfahrt Brandenburg und dann nordwärts in die Stadt. Das sind etwa 85 bis 95 Kilometer, meist 60 bis 75 Minuten. Mit der Bahn fahren Sie erst nach Berlin hinein und steigen in den Regionalexpress um; die Direktfahrt spart eine gute halbe Stunde und das Kofferschleppen. Die Variante über die Schlösser Potsdams beschreibt unsere Potsdam-Seite.
Drei historische Städte an der Havel – und wo das Auto hält
- Dominsel – der älteste Teil der Stadt mit dem Dom St. Peter und Paul und seinem Kreuzgang. Autos kommen bis in Domnähe; der Mühlentorturm markiert den Zugang von der Neustadt.
- Altstadt – der Altstädtische Markt mit dem Backsteinrathaus und dem fünf Meter hohen steinernen Roland davor, die St. Gotthardtkirche sowie Rathenower Torturm und Plauer Torturm an der einstigen Stadtmauer.
- Neustadt – der Neustädtische Markt, die spätgotische St. Katharinenkirche mit ihren reich verzierten Backsteingiebeln und der Steintorturm am Ende der Steinstraße. Teile des Zentrums rund um die Hauptstraße sind Fußgängerzone; nennen Sie Hotelnamen und nächste Seitenstraße.
Die Jahrtausendbrücke verbindet Altstadt und Neustadt über die Havel; die Namen der Tortürme eignen sich gut als Orientierungspunkte, wenn Sie dem Fahrer sagen, wo er halten soll.
Museen: Kloster, Stahlwerk und Slawendorf
- Paulikloster – im restaurierten Dominikanerkloster in der Neustadt zeigt das Archäologische Landesmuseum Brandenburg Funde von der Steinzeit bis zur Neuzeit.
- Industriemuseum – im alten Stahlwerksviertel an der August-Sonntag-Straße, Herzstück ist der letzte Siemens-Martin-Ofen Westeuropas.
- Slawendorf – ein Freigelände an der Havel hinter dem P+R-Parkplatz am Nicolaiplatz, geöffnet vor allem zu Veranstaltungen und für Gruppen; Termine vorab prüfen.
Aussicht und Wasser: Marienberg, Beetzsee und Havel
Auf dem Marienberg, einem Parkhügel westlich des Zentrums, steht die Friedenswarte, ein Aussichtsturm mit weitem Blick über Stadt, Seen und Fluss. Nördlich der Innenstadt liegt am Beetzsee eine Regattastrecke für Ruder- und Kanuwettbewerbe; Hotels und Ferienhäuser am Ufer finden Sie am besten mit genauer Adresse. Schiffsfahrten auf der Havel und ihren Seen starten an Anlegern im Zentrum.
Ein Tag in der Stadt: sinnvolle Reihenfolge
Sie landen morgens und haben Zeit? Lassen Sie sich zuerst am Dom absetzen, denn die Dominsel ist am Vormittag angenehm ruhig. Von dort geht es zu Fuß am Mühlentorturm vorbei in die Neustadt und ins Landesmuseum, anschließend über die Jahrtausendbrücke in die Altstadt. Am Nachmittag rundet ein Abstecher auf den Marienberg mit dem Blick von der Friedenswarte den Tag ab.
Feste im Lauf des Jahres
- Havelfest – meist drei Tage Mitte Juni rund um die Jahrtausendbrücke, mit Bühnen, Drachenbootrennen und Entenrennen auf dem Fluss. Straßen an der Brücke sind gesperrt, vereinbaren Sie den Ausstiegspunkt ein paar Straßen entfernt.
- Brandenburger Klostersommer – Theater- und Musikabende im Frühsommer in historischem Kirchenambiente; den aktuellen Spielort entnehmen Sie dem Programm.
- Weihnachtsmarkt – auf dem Neustädtischen Markt von Ende November bis kurz vor dem Jahreswechsel.

Bevor Sie losfahren
- Unterkunft am Beetzsee oder auf einem Hausboot? Nennen Sie Liegeplatz oder Ferienhausnummer zusammen mit der Straße.
- Dom und Museen mit Gepäck? Bitten Sie Ihr Hotel, die Koffer bis zum Check-in aufzubewahren.
- Familien buchen Kindersitze dazu, Gruppen einen Minibus.
- Danach weiter nach Westen? Unsere Übersicht der Fernfahrten nennt Magdeburg und weitere Städte.
